Für später merken:
heart
~Kuratiere~

Klar, du willst deine alten Tanktops einfach loswerden. Aber es hilft tatsächlich, wenn du mit deiner Auswahl etwas streng bist und deine Pieces kuratierst. Das wirkt einfach professioneller und motiviert dich in der Zukunft echt nur noch zu kaufen, was du wirklich brauchst. Natürlich musst du nicht nur Designerteile anbieten, aber die Pieces sollten schon in einem gutem Zustand sein und sich gut fotografieren lassen. Als Faustregel gilt die Frage: Würdest du das Teil selbst kaufen und (ganz wichtig) Versandkosten dafür zahlen? Alles, was diesen Test nicht besteht — ja, auch die Tanktops — können stattdessen lokal gespendet oder mit Freund*innen getauscht werden.

~Kuratiere~
@yin.stagram
Pics (oder es wird nichts)

Ok, du hast eine also deine Auswahl zum Weiterverkaufen. Und jetzt? Der vermutlich wichtigste Schritt beim Shoppen jeder Art sind die Produktbilder. Lass uns also ganz vorne anfangen: Wir empfehlen die Pieces zu waschen und zu steamen oder zu bügeln, um sie in ihrem besten Licht zu zeigen. Apropos Licht, achte auch darauf, dass Licht und Setting gut sind. Wie wär’s zum Beispiel damit, deine Pieces flach auf eine weiße Fläche zu legen und etwas Deko, wie Pflanzen, zu ergänzen? Oder du hängst sie vor deinen schönen Schrank oder Altbau-Flügeltüren, falls du welche hast? Bilder, in denen du die Teile trägst (und in einem influencermäßigen Spiegel-Selfie präsentierst), sollten auch nicht fehlen — denn sonst bekommst du einen Haufen DMs, in denen nach Tragefotos gefragt wird. Glaub uns. Zum Schluss ist noch wichtig, dass du Nahaufnahmen von allen Makeln machst, um Enttäuschungen (und negative Bewertungen) zu vermeiden.

Pics (oder es wird nichts)
@karolinebeltner
Wähle deine Plattform

Die Wahl deiner Verkaufsplattform hängt eigentlich nur von deinen persönlichen Präferenzen ab. Aber wir haben uns mal angeschaut, was auf deinen Lieblingsseiten und Apps angeboten wird, sodass du eine Idee bekommst, welche am besten zu dir und deinen Teilen passt. Falls du eher richtige high-end Designerteile verkaufst, die vielleicht sogar Sammlerwert haben, sind Vestiaire Collective oder Rebelle perfekt. Für Pieces, die eher von Newcomer-Designerlabels oder mittelpreisigen High-street Marken sind, eignen sich Sellpy und Kleiderkreisel. Für eigene Kreationen oder Upcycling-Designs bieten sich Depop oder Etsy an. Außerdem solltest du den guten alten Flohmarkt um die Ecke nicht vergessen, wenn du noch ein bisschen was für deine günstigeren High-street Teile kriegen willst.

Wähle deine Plattform
@maxdounat
Recherche ist wichtig

Präsentation ist alles. Mit einer detaillierten Produktbeschreibung machst du es Käuferinnen leichter deine Pieces zu finden und zeigst, dass du seriös bist — und warum du auch höhere Preise verlangen kannst. Also, schreibe eine gute Beschreibung mit allen Infos, die du finden kannst: dem Modellnamen oder -nummer, der Zusammensetzung, dem Originalpreis, technischen Details, wie Absatzhöhe oder Schrittlänge bei Jeans. Füge auch deine eigenen Maße hinzu (Brustumfang, Taille, Hüfte, Schultern, Beinlänge, Schuhgröße, natürlich je nach Teil), damit deine Käuferinnen besser einschätzen können, wie das Teil sitzt. Pro-Tipp: Recherchiere, wann sich Teile besonders gut verkaufen. Lade deine Badeanzüge und Kleider zum Anfang des Sommers hoch und deine Jeans und Mäntel eher zu Anfang Herbst — also wenn Leute auch nach den Teilen suchen. Das steigert deine Chancen auf einen Verkauf.

Recherche ist wichtig
@stephaniebroek
Kenne deinen Wert

Du verdienst sowieso nur das Beste. Aber deine pre-loved Pieces? Die vielleicht nicht unbedingt — egal, wie viele schöne Erinnerungen du mit ihnen verknüpfst. Natürlich solltest du sie nicht unter Wert verkaufen, aber sei realistisch mit deinen Preisen. Die meisten Plattformen helfen dir dabei: sie zeigen dir, für wieviel ähnliche Artikel verkauft werden. Nimm das als Anfangspunkt und teste den niedrigsten Preis, mit dem du happy wärst, einfach mal aus. Ist ein Gewinn von 5 € es wert für dich zur Post zu gehen? Ganz deine Entscheidung. Aber egal für wie viel du dich entscheidest, schlage noch mal einen Puffer von 20-30% für mögliche Verhandlungen drauf.

Kenne deinen Wert
@claudiabhimra
Und los damit!

Puh, du hast es bis hierhin geschafft! Jetzt geht’s darum, dass nichts Nerviges mehr zwischen dich und deinen neuen Nebenverdienst kommt. Zum Beispiel: Suche deinen Versandanbieter danach aus, welcher bei dir um die Ecke ist. Glaube uns, du hast keinen Bock, acht Pakete durch die halbe Stadt zu schleppen. Fang an Zeitungen und Kartons von deinen eigenen Einkäufen zu sammeln, falte sie zusammen und bewahre sie irgendwo gut auf — so bist du immer bereit deine Pieces zu verschicken. Und falls du gerne eine 5-Sterne Bewertung hättest, lege unbedingt einen persönlichen Gruß mit ins Paket. Unser letzter Ratschlag: Versende. Es. ASAP. Denn, du weißt es selbst am Besten, niemand wartet gern auf neue Vintage Schätze. :)

Und los damit!
@kristinapittam